Über Mich

Neben dem Interesse für die Fotografie und das Reisen war ich schon seit meiner Jugend recht sportlich. Zu allererst ist hier Skifahren zu nennen. Kaum konnte ich Laufen wurde ich auf Ski gestellt und ging regelmäßig mit meinen Eltern Skifahren im Schwarzwald. Später kam dann Trickskifahren und noch später das Snowboard hinzu. Ist aber mittlerweile wieder eingeschlafen, bis auf Langlauf.

Auch Fußball habe ich einmal angefangen (C-Jugend), allerdings infolge des ausbleibenden Erfolges schnell wieder aufgegeben. Judo hat mir einige Jahre viel Spass gemacht, was vielleicht auch an der attraktiven Lehrerin lag.

Zu Beginn des Studiums begann ich intensiver Rennrad zu fahren. Später kamen Bergläufe dazu (von Elzach auf den Gschasi). Dabei hat leider mein Knie Schaden genommen und ich musste einige Jahre mit Radfahren und Laufen pausieren. Mit Familie und kleinen Kindern war aber sowieso nicht viel Zeit für sportliche Aktivitäten übrig.

Nachdem die Kinder etwas größer waren, kam auf unseren sommerlichen Ferienreisen nach Griechenland der Spaß am Windsurfen auf. Zudem hat mich ein Freund zum Free Climbing animiert. Besonders spannend, wenn man nicht schwindelfrei ist.

Irgendwann setzte dann der Mountainbike Trend ein. Mein Bruder hatte so ein heißes Teil und nachdem ich einmal Probe gefahren war, musste ich auch damit anfangen. Glücklicherweise hatte mein Knie mittlerweile beschlossen wieder reibungslos zu funktionieren.

Ein Höhepunkt war natürlich die MTB WM hier in Kirchzarten 1995. Aber auch danach war ich oft und intensiv unterwegs mit dem Bike alleine oder mit anderen Gleichgesinnten. Der jährliche Höhepunkt stellte immer der Ultrabike Marathon in Kirchzarten dar, denn ich immer mitgefahren bin bis heute.

Vor einigen Jahren beschloss ich dann, mir als Trainingsgerät wieder ein Rennrad zuzulegen. Mittlerweile hat das Rennradfahren das Mountainbiken leider fast völlig verdrängt. Vor allem seit ich entdeckt habe, wie man mit dem Rennrad auch größere Strecken zurücklegen kann.

Es begann damit, dass die Idee gereift ist, doch mal mit dem Rad nach Leipzig zu fahren wo meine Tochter studierte. 2009 habe ich das dann in die Tat umgesetzt. In zweieinhalb Tagen, insgesamt mehr als 650 km. Ich war richtig stolz auch mich.

Und seither hat mich die Leidenschaft für das Langstreckenfahren in Besitz genommen. Denn es gibt so gut wie keine Grenzen… aber lest mehr im Blog

Viel Spaß

Marco Schweier

2 Gedanken zu “Über Mich

  1. Hallo!

    Deine Fahrradreisen bzw Touren (keine Ahnung, beide Bezeichnungen sind irgendwie unpassend) haben mich ungemein inspiriert. Am Stück 700, 800, oder sogar 900 km, Respekt! Auch ich habe erst vor kurzer Zeit den Reiz des Rennradfahrens (und längerer Distanzen) entdeckt, auch wenn meine bescheidene Bestleistung gerade mal bei 220 km an einem Tag liegt (bzw 300 km an 2 aufeinanderfolgenden Tagen), ich bin noch dabei, mich hochzuarbeiten (habe mein erstes Rennrad seit diesem Neujahr.) Allerdings hat das Rennrad das MTB nicht ganz verdrängt, im Herzen bleib ich ein Mountainbiker. Eine meiner Schwächen ist übrigens das Fahren bei Nacht, habe so eine Lampe von Magic Shine mit max. 2000 Lumen, in der niedrigsten Stufe (immer noch OK bis 20 km/h) hält die volle 16 Stunden durch, diese Lampe hat mir letzten Oktober eine neue Welt eröffnet, sowohl auf dem MTB, als auch auf dem RR!
    Meine Frage: wieviele km fährst du so pro Jahr?
    1000 km nonstop sind ja kein so großes Problem und kein neuartiger Extremsport aus dem 21. Jahrhundert, wie das mehr als 100-jährige Brevet Paris-Brest-Paris zeigt,
    aber das ganze mit einem 28er-Schnitt??!! Das ist ja schon bald auf dem Niveau vom Race Across America!
    Bitte, was ist dein Geheimnis? Irgendwelche Tipps für Traningspläne?

    MFG aus Niederösterreich,
    Andreas Schuster
    (bin 25, fahre seit Frühling 2013 endlich wieder bzw. zum allerersten Mal so richtig intensiv Rad, bin sehr offen für Tipps von “alten Hasen” und erweitere mit Genuss meinen Horizont)

  2. Hi Marco

    Du hast eine sehr schöne Webseite aus der man die Liebe zum Radfahren erkennt,
    ich bin 20011 mit dem Rad nach Muktinath und zum Thorung La hoch und das im August,
    es waren auf dem Weg von Pokhara etliche landslide zu überwinden.
    Meine Radreise ging in Kaschmir los, dort sämtliche 5000er Bergpässe überwunden, weiter die highestroad nach Manali (ständig über 4000hm) durch Indien, Nepal, eben nach Mustang und Tibet-Lhasa,
    kann ich nur empfhelen
    freundlichst Roland.

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